Die Schnapsidee des Jahres kommt aus Mainz

Zwei Meenzer Buben gründen soziales Getränke-Start-Up "Mainzer Lust".


Rot, weiß, rosé, als Aperitif oder Schorle – Wein gehört zur Mainzer Kultur wie Gutenberg, das Marktfrühstück oder die 05er. Man könnte meinen, dass in einer Weinstadt wie Mainz am Rhein bereits alle möglichen Kreationen der Rebe ausgeschöpft wurden, doch die beiden Freunde Vasco Warth und Lukas Popp beweisen, dass auch hier noch “Lust” nach oben ist. Ganz nach ihrem Motto “Wein als Shot? Woi not!” haben sie mit ihrem neuen Getränk Mainzer Lust eine echte “Weltwoiheit” erfunden – einen sauren Weinshot. 

 

“Wir sind beide in Mainz aufgewachsen und lieben unsere Heimatstadt, die ausgeprägte Weinszene und diese unverwechselbare Lebenslust, mit der sich jede:r Mainzer:in identifizieren kann. Mit Mainzer Lust wollten wir einen Drink kreieren, der genau dieses herzliche und offene Lebensgefühl widerspiegelt”, erzählt Lukas Popp, der hauptberuflich als Werbetexter bei der renommierten Werbeagentur Jung von Matt arbeitet und zusammen mit Vasco die Idee zu Mainzer Lust hatte. Wer Mainzer Lust online besucht, kann sofort sehen, dass hier nicht nur Textsicherheit, sondern auch viel Leidenschaft drin steckt. 


Die beiden Mainzer haben sozusagen das pure Mainz-Feeling in Flaschen abgefüllt – “straight outta Schatten des Doms”, wie sie sagen. 

 

Doch wie schmeckt die typische Mainz(er) Lust? 


Mainzer Lust ist ein Weinaperitif mit einer Basis aus ökologisch angebautem Riesling – natürlich aus der Region”, ergänzt Vasco, der als ideenreicher Getränketechnologe nicht nur das fachliche Know-how mit ins Team bringt, sondern sein Gespür für innovative Getränke-Konzepte schon von Mexiko bis München bewiesen hat. “Zusammen mit Weingeist und natürlichen Citrusessenzen haben wir den Drink auf die nötige Promillezahl gebracht. So kann man ihn als Kurzen, als Spritz mit Sekt, als Longdrink mit Tonic oder klassisch als Schorle genießen – ganz egal, ob nach einem leckeren Essen in geselliger Runde, beim Vorglühen, Feiern oder auch beim 99-sten der Großeltern”. “Dabei brechen wir gar nicht so sehr mit Regeln, wie man im ersten Moment vielleicht denken könnte”, ergänzt Vasco. “ Die Tradition Weine mit Früchten und Spirituosen zu veredeln, gibt es schon seit der Antike.”


Die beiden Mainzer sind schon seit über 15 Jahren befreundet, zu Studienzeiten arbeiteten sie gemeinsam in der Mainzer Gastronomie. “Wir wollten unsere beruflichen Expertisen verbinden und ein Getränk auf den Markt bringen, das nicht nur uns, sondern auch unserem geliebten Mainz große Lust bereitet”, führt Vasco weiter aus. 


“Und eins haben uns die vielen gemeinsam Abende in Mainz gezeigt: Feiern heißt teilen! Deswegen war uns von Anfang an klar, dass wir einen Teil unserer Gewinne an soziale Projekte in der Region spenden wollen – närrische 11 Prozent, um genau zu sein.”, fügt Lukas hinzu. Wohin das Geld gehen soll, wollen die beiden Gründer mit den Mainzer:innen gemeinsam entscheiden und freuen sich schon jetzt über Ideen und unterstützenswerte Projekte, die jedermann:frau ganz einfach per Email an hej@mainzerlust.de senden kann.


Laut Website wurde Mainzer Lust übrigens von beliebten Mainzer Persönlichkeiten abgesegnet. Darunter auch Gott Jokus, der den Weinshot mit den Worten “Halleluja, was für ein Getränk!” empfiehlt. 

 

Derzeit ist der neue Mainz-Drink im Online-Shop www.mainzerlust.de und im Luups Shop in der Neustadt erhältlich – die zwei Jungs träumen aber schon bald in sämtlichen Mainzer Bars, Clubs und Kiosks zu stehen – für Kooperationsanfragen sind die beiden mehr als offen.